{"id":8,"date":"2026-02-23T13:02:38","date_gmt":"2026-02-23T13:02:38","guid":{"rendered":"https:\/\/feministischer-kampftag-duesseldorf.org\/?page_id=8"},"modified":"2026-03-06T13:23:43","modified_gmt":"2026-03-06T13:23:43","slug":"demoaufruf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/feministischer-kampftag-duesseldorf.org\/","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: center;\">Feministischer Kampftag D\u00fcsseldorf 2026<\/h1>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><font size=+2><strong>Feminismus kennt keine Grenzen &#8211; Kampf gegen Imperialismus, Patriarchat und Faschismus<\/strong><\/font><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">Demonstration am 07. M\u00e4rz 2026, 15:00 Uhr<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">Sammlung ab 14:15<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">Treffpunkt: Gustaf-Gr\u00fcndgens-Platz (Vorm Schauspielhaus)<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"> <font size=+1><strong>Kommt mit uns auf die Stra\u00dfen!<\/strong><\/p><\/font>\r\n<details>\r\n<summary style=\"text-align: center;\">Demoaufruf<\/summary>\r\n<p>Unser Kampf gegen das Patriarchat und seine Verb\u00fcndeten, der Kampf f\u00fcr die Befreiung von FLINTA* (Frauen, Lesben, inter*, nichtbin\u00e4ren, trans* und agender Personen) l\u00e4sst sich\u00a0weder auf eine Nation, noch auf einen Tag im Jahr beschr\u00e4nken.\u00a0<br \/>Unsere Unterdr\u00fcckung ist global. Patriarchat, Krieg und Ausbeutung sind kein Zufall &#8211; sie sind System!<\/p>\r\n<p>Staaten, Konzerne und Machteliten des globalen Nordens sichern ihren Wohlstand durch Ausbeutung, Krieg und Abschottung. Deutschland r\u00fcstet auf.\u00a0Ob durch Frontex im Mittelmeer oder bei den Angriffen auf Rojava, Sudan oder Gaza: Auch deutsche Waffen sind Teil der Vernichtung.\u00a0Waffenexporte, Grenzregime und wirtschaftliche Ausbeutung zerst\u00f6ren Lebensgrundlagen im Globalen S\u00fcden. Sie zwingen \u00fcber 100 Millionen Menschen zur Flucht. Deutschland und die EU\u00a0sind federf\u00fchrend dabei: Sie\u00a0kriminalisieren Migration, verweigern Schutz und berauben Menschen ihrer Rechte,\u00a0w\u00e4hrend Reichtum, Waren und Ressourcen ungehindert zirkulieren.\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b<\/p>\r\n<p>Trotz all dieser Gewalt, Krieg, Vertreibung und patriarchaler Unterdr\u00fcckung organisieren sich im Globalen S\u00fcden basisdemokratische, feministische und antikoloniale Bewegungen. Sie leisten Widerstand,\u00a0bauen Gemeinschaften auf, verteidigen ihre Lebensweisen und f\u00fchren Befreiungsk\u00e4mpfe gegen imperialistische und \u00a0kapitalistische Ausbeutung.\u00a0Diese Befreiungsk\u00e4mpfe, wie in Rojava, zeigen,\u00a0\u00a0dass Widerstand nicht nur gegen Ausbeutung gerichtet ist, sondern aktiv neue, solidarische und emanzipatorische Gesellschaftsformen aufbaut. Diese Bewegungen sind Teil unseres gemeinsamen Kampfes gegen Patriarchat, Imperialismus und Faschismus. Gleichzeitig finden diese K\u00e4mpfe \u00fcberall statt. In Deutschland leisten wir als migrantische, migrantisierte und rassifizierte Menschen Widerstand gegen\u00fcber all jenen\u00a0Erz\u00e4hlungen, die uns\u00a0kriminalisieren oder in die Betroffenheit dr\u00e4ngen. Dabei leisten wir nicht nur Widerstand gegen das System, das uns problematisiert, sondern\u00a0bauen\u00a0aktiv Lebensweisen und R\u00e4ume, in denen unsere Leben m\u00f6glich sind. Egal wie sehr die unterdr\u00fcckerischen M\u00e4chte versuchen, uns das Leben unheimlich zu machen, entscheiden wir uns, uns zusammenzuschlie\u00dfen und \u00fcber Staatsgrenzen und Zugeh\u00f6rigkeitslogiken hinweg f\u00fcreinander zu sorgen. Unser Feminismus kennt keine Grenzen.\u00a0<\/p>\r\n<p>Patriarchale Gewalt wird zur strategischen Kriegswaffe:\u00a0Zwangsverheiratung, Zwangsschw\u00e4ngerung, Versklavung. Vergewaltigung, vor allem gegen\u00a0FLINTA*, aber auch gegen Kinder und cis M\u00e4nner in Gefangenschaft. Das Ziel: Selbstbestimmung, Widerstand &amp; Hoffnung zu brechen. Gemeinschaften auszul\u00f6schen, Kontinuit\u00e4ten zu zerst\u00f6ren. FLINTA* und ihre K\u00f6rper werden im Patriarchat selbst zu Objekten des Krieges.\u00a0<\/p>\r\n<p>Milliarden flie\u00dfen in Waffen, Panzer und Bundeswehr. Und wo wird gek\u00fcrzt? Bei Sozialem und Bildung.\u00a0Beim Ausbau der\u00a0Frauenh\u00e4user, bei Beratung und Angeboten f\u00fcr queere Jugendliche. Bei Pr\u00e4vention, politischer Bildung, Pflege und sozialer Sicherheit.\u00a0All das brauchen wir aber, um die zunehmende Gewalt und faschistische Radikalisierung abzuschw\u00e4chen.\u00a0Wo bleibt die gerechte Entlohnung f\u00fcr Menschen, die uns am Leben und unser System am laufen halten: Erziehung, Pflege, Reinigung, Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Transport. Vor allem migrantische, illegalisierte oder anders mehrfach marginalisierte FLINTA* arbeiten unter extremem Druck und mit dem Risiko f\u00fcr Altersarmut.\u00a0\u200b\u200b\u200b\u200b\u200bDoch gleichzeitig leisten besonders\u00a0migrantisierte und illegalisierte FLINTA* Widerstand: gegen\u00a0Mehrfachunterdr\u00fcckung durch Rassismus, Grenzregime, \u00f6konomische Ausbeutung und geschlechtsspezifische Gewalt. Als FLINTA* ist unsere gemeinsame Antwort\u00a0darauf: Widerstand gegen diese Politik. Hoch die internationale Solidarit\u00e4t!\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b<\/p>\r\n<p>Jungen Menschen wird die Bundeswehr als attraktiver Arbeitgeber angepriesen &#8211;\u00a0ein System, das von rechten Netzwerken und patriarchaler Gewalt durchzogen ist.\u00a0Gehen sie nicht freiwillig, droht die Wehrpflicht.\u00a0Aufr\u00fcstung bedeutet also nicht nur Gewalt nach au\u00dfen, sondern auch Verschlechterung unserer Lebensbedingungen und Gewalt nach innen:\u00a0Widerstand wird kriminalisiert. Vor allem die Pal\u00e4stina-Solidarit\u00e4ts-Bewegung, die kurdische Bewegung und antifaschistische Proteste bekommen diese zu sp\u00fcren. Ob Pr\u00fcgel gegen Demonstrant*innen, versch\u00e4rfte Polizeigesetze, Schauprozesse\u00a0oder Berufsverbote f\u00fcr Aktivist*innen &#8211; die Regierenden bereiten nicht nur Krieg vor, sondern wollen auch Widerstand verhindern. Diese Politik ist das Sinnbild des wieder erstarkenden Faschismus. Feministische Emanzipation wird bek\u00e4mpft, ein sexistisches\u00a0Frauen- und Familienbild gest\u00e4rkt.\u00a0Rechte instrumentalisieren Feminismus f\u00fcr rassistische Hetze.\u00a0Doch das ist kein Feminismus, es ist Teil der Herrschaftslogik. Wir haben kein Migrations-Problem, die Probleme hei\u00dfen Patriarchat und Rassismus!\u00a0<\/p>\r\n<p>Der Staat, die Polizei oder M\u00e4nner sind f\u00fcr uns kein Schutz. Ihr bewahrt uns nicht vor Gewalt und rettet uns auch nicht, wenn diese passiert ist.\u00a0 Nur unsere hart erk\u00e4mpften, unterfinanzierten Schutzeinrichtungen und unsere eigenen solidarischen Strukturen fangen uns auf. Und auch das nur teilweise! FLINTA* mit Behinderung, FLINTA* ohne Papiere und obdachlose FLINTA*, die Gewalt erleben, fallen meist v\u00f6llig aus dem System. Unsere Solidarit\u00e4t muss wachsen!<\/p>\r\n<p>Gewalt gegen FLINTA* ist immer noch Alltag, sie steigt sogar an.\u00a0Gewalt\u00a0in Beziehungen, in Familien, auf der Arbeit und auf der Stra\u00dfe, in Form von Polizeigewalt, in organisierten Netzwerken.\u00a0Jeden Tag werden FLINTA* bedroht, misshandelt oder get\u00f6tet, weil sie FLINTA* im Patriarchat sind.\u00a0#notallmen?\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u200b\u00a0Alle kennen Betroffene aber niemand kennt T\u00e4ter?\u00a0F\u00e4lle wie die um Epstein\u00a0zeigen: das System sch\u00fctzt T\u00e4ter und nicht Betroffene!<br \/>Jeden Tag gibt es einen Femizidversuch in Deutschland, jeden zweiten Tag gelingt einer. Weltweit alle zehn Minuten!\u00a0Es sind keine Einzelf\u00e4lle.\u00a0Diese Gewalt ist Teil des zugrundeliegenden Systems dieser Gesellschaft, das auf Ungleichheit und Unterdr\u00fcckung\u00a0basiert.\u00a0Dieses System lebt Diskriminierung und Spaltung! Entlang von Geschlecht, Hautfarbe, Nationalit\u00e4t, Herkunft, Religion.\u00a0Stoppt die Entmenschlichung!<\/p>\r\n<p>Wir fordern echte Solidarit\u00e4t mit Betroffenen von patriarchaler Gewalt und zwar nicht nur, wenn es in eure politische Anschauung passt!\u00a0 Wie oft wird (sexualisierte) Gewalt gegen Kinder und Gewalt gegen FLINTA* nur thematisiert, wenn jemand sie zum Mittel f\u00fcr ihre rassistische, antisemitische oder transfeindliche Hetze machen kann.\u00a0Wie verhindert ihr Gewalt in Euren eigenen Reihen? Stoppt die Instrumentalisierung unseres Leids!<\/p>\r\n<p>Unser feministischer Kampf muss ein gutes Leben f\u00fcr Alle zum Ziel haben\u00a0 J\u00een J\u00eeyan Azad\u00ee<\/p>\r\n<p>Komm&#8216; mit uns auf die Stra\u00dfe,\u00a0um gemeinsam der Trauer und Verzweiflung ebenso wie der Wut und der Hoffnung Ausdruck zu verleihen!<\/p>\r\n<\/details><details>\r\n<summary style=\"text-align: center;\">Demokonsens<\/summary>\r\n<p>Sexistisches, homo- und transfeindliches, ableistisches, rassistisches, antisemitisches und islamfeindliches Verhalten haben keinen Platz auf unserer Demo!<\/p>\r\n<p>Unsere Demo will (queer-)feministische und antisexistische K\u00e4mpfe in den Mittelpunkt stellen und feiern. <br \/>Wir bitten euch deshalb, nur Fahnen, Plakate und Transparente mit klarem feministischem Bezug zu zeigen. Bitte keine Parteiflaggen und reine Orga-Fahnen. Nationalflaggen von besetzten Gebieten k\u00f6nnen gezeigt werden.<\/p>\r\n<p>Wir fordern Gruppen und Organisationen, denen Gewalt oder T\u00e4terschutz vorgeworfen wird, auf, die Teilnahme an unserer Demo zu verzichten &#8211; aus Respekt gegen\u00fcber Personen, die von patriarchaler, (insbesondere sexualisierter) und rassistischer Gewalt betroffen sind.<\/p>\r\n<p>Bei Grenz\u00fcberschreitungen und sonstigen Vorkommnissen bitten wir um umsichtiges und solidarisches Verhalten innerhalb der kompletten Demo. Solltest du Diskriminierung erleben, wende dich bitte an die Ordner*innen oder an das Awareness-Team.<\/p>\r\n<\/details>\r\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"854\" height=\"808\" class=\"wp-image-71 aligncenter\" style=\"aspect-ratio: 0.9215048769159313; width: 261px; height: auto;\" src=\"https:\/\/feministischer-kampftag-duesseldorf.org\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/signal-2026-02-21-0913091-2.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/feministischer-kampftag-duesseldorf.org\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/signal-2026-02-21-0913091-2.png 854w, https:\/\/feministischer-kampftag-duesseldorf.org\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/signal-2026-02-21-0913091-2-300x284.png 300w, https:\/\/feministischer-kampftag-duesseldorf.org\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/signal-2026-02-21-0913091-2-768x727.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 854px) 100vw, 854px\" \/><\/figure>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feministischer Kampftag D\u00fcsseldorf 2026 Feminismus kennt keine Grenzen &#8211; Kampf gegen Imperialismus, Patriarchat und Faschismus Demonstration am 07. 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